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christaEs gibt Filme, die man nicht so schnell vergisst.
Der, von dem ich erzählen möchte, ist einer von jenen, wo eine Freundin oder ein Freund sagt:’ den musst du dir unbedingt einmal anschauen!’
Es ist nicht einer von jenen, für die man die Werbung schon x-mal gesehen oder gehört hat. Obwohl er für einen Oskar nominiert war, ist er doch eher überraschend zu einem Kassenschlager geworden.
Und es ist mehr als nur ein wunderbares Kinoereignis.
Die Handlung lässt sich vielleicht nur kurz umreißen:
Vom Herzinfarkt aus der Karriere gerissen, kehrt ein weltbekannter Musiker zurück in das alte Holzhaus in seinem kleinen, schwedischen Heimatdorf.
Er übernimmt die Leitung des örtlichen Gesangvereins und nun wandelt sich der schlichte Singkreis in einen strahlenden Chor.
Aber auch die Menschen verwandeln sich. Zwei alte Leute lernen, zu ihrer bis dahin heimlichen Liebe zu stehen. Wie zärtlich können faltige Hände sein!
Eine junge Frau schafft es, sich aus der Abhängigkeit von ihrem brutalen Mann zu lösen, den sie doch so sehr liebt. Mut unter Tränen!
Die Frau des Pastors befreit sich aus der engen Lebenslüge ihres Mannes und hilft so auch ihm, sein Leben neu zu sehen. Wie stark ist diese Frau!
Es werde Knoten gelöst im Leben der Menschen, sie finden neue Wertungen und auch Selbstachtung.
Für jeden kommt der Moment, Knoten im eigenen Leben zu lösen, der Verlockung zur Wahrhaftigkeit zu trauen. Sich nicht mehr verbiegen. Klare Blicke und ehrliche Worte. Es liegt viel Kraft im aufrechten Gang. Das lohnt sich. Das zeigt dieser Film eindrücklich.
Und er ist wohl deshalb so bewegend, weil es etwas in jedem Menschen trifft. Er öffnet Seelentüren.
Paulus schreibt im Galaterbrief: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit“ – „… wie im Himmel, so auf Erden!“ wäre mit Jesus zu ergänzen.
Wie im Himmel
Ein Film von Kay Pollak
Erschienen auf DVD in der Paramount Collection

Christa Hansen

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